Eine Handvoll Zahlen taucht immer wieder auf, wenn man einen Meetingraum plant: wie viel Fläche pro Person, wie lang der Nachhall, wie viel Frischluft, welche Sichtlinien. Die wichtigsten haben wir hier als Nachschlagewerk zusammengestellt.
Das sind die allgemeinen Kennzahlen für den Raum selbst — unabhängig davon, wie er möbliert und ausgestattet ist. Der Ausbau, die Produkte, die Möbelmarke: Das ist eine eigene Frage. Alles Folgende gilt unabhängig davon.
Drei Dinge vorweg. Erstens: Das sind keine Gesetze und keine Normen. Es sind Werte, die sich über viele Räume hinweg bewährt haben. Von jedem kann man abweichen — man muss nur wissen, warum.
Zweitens, und wichtiger: Ein Raum, der jede Zahl trifft, ist nicht automatisch ein guter Raum. Und ein Raum, der ein oder zwei verfehlt, ist nicht automatisch ein schlechter. Zahlen beschreiben einen Raum; sie machen ihn nicht. Was einen Meetingraum wirklich gut macht — die richtige Aufgabe, klare Sichtlinien, das Verhalten, das er nahelegt — steht in keiner Tabelle.
Drittens: Die Zahlen lohnen den Blick trotzdem. Sie sind ein schneller Plausibilitätscheck, ein gemeinsamer Ausgangspunkt und ein verlässlicher Weg, die schlimmsten Fehler zu vermeiden. Mehr sind sie nicht — und mehr müssen sie nicht sein.
| Kennzahl | Richtwert |
|---|---|
| Anzahl Räume | Inkl. offener / informeller Bereiche: 1 Raum pro 5–10 Mitarbeitende Ohne offene Bereiche: 1 Raum pro 10–20 |
| Grössenmix | > 2/3 der Räume für weniger als 7 Personen Mindestens 1 grosser multifunktionaler Raum Der Rest für 7–12 Das häufige Problem sind zu viele Teilnehmende, nicht zu kleine Räume — also nicht überdimensionieren. |